Takolia - Der schwarze Krieger Kapitel 1





Takolia




Der schwarze
Krieger



Bea Stache

Prolog



15.06.2009

Lieber Bruder,


ich weiß du wirst es immer noch nicht glauben, Du hast es noch nie geglaubt, aber es ist wahr, was unser Großvater auf dem Totenbett berichtet hat:
Sie sind hier und sie leben unter uns.


Ich habe ihre Gräultaten gesehen, Bruder, ich habe Menschen gesehen die sie abgeholt haben, ich sah sie sterben, mit eigenen Augen und konnte nichts tun, denn es gibt hier kein Recht dass sie aufhalten könnte.

Sie ziehen die Fäden im Verborgenen, kontrollieren uns mit ihrer Technologie, mit dem was sie Fortschritt und globale Vernetzung nennen.

Jeder der nicht ihren Weg geht und nicht aufhört Fragen zu stellen wird vernichtet, gnadenlos.

Wir haben ihre Lager gesehen in dem sie die Leute verhören und foltern. Wir müssen einfach dagegen vorgehen, auch wenn es schwer ist. Sie sind unglaublich stark.

Doch, mein lieber Bruder, du hast immer noch eine Chance dem zu entkommen.

Wenn du nichts weißt, wenn du auch nichts wissen willst, doch dein Brief an mich deutet mir das Gegenteil an. Ich kann nicht mehr zurück nach Hause kommen, wahrscheinlich nie.

Bruder, bitte glaube mir, wenn ich Dir sage, das ich nur gegangen bin um euch alle zu beschützen. So seid ihr vorerst sicher vor denen, die mich jagen.
Also stell keine Fragen, ich bitte dich, hör auf mich.
Sie kommen nur dann wenn Du Fragen stellst.
Ich vermisse dich ebenfalls, lieber Bruder, vermisse auch unsere Eltern, das musst du mir glauben.
Wenn du irgendwann später immer noch wissen willst, was mit unserer Welt los ist, schließ dich uns an, aber nur im Geheimen.
Denn es gibt jetzt endlich Hoffnung. Es gibt einen neuen Ausweg aus dem Elend unserer Existenz, einen Lichtblick so gering er auch scheinen mag.
Mein lieber Bruder, wenn du den Mut hast und vor allem alt genug geworden bist, nimm mit dem Widerstand Kontakt auf, mach dich zum Kämpfer unserer Sache.
Die Welt ist noch nicht an sie verloren, solange es Menschen gibt die gegen sie vorgehen. Solange wir den Fremden aus der anderen Welt zur Seite stehen, die in den Nächten kommen und die vielleicht unsere Rettung sein werden, so wie wir längst die ihre geworden sind.

Wir müssen sie nur davon überzeugen!
Jemand muss hinüber gehen und mit ihnen verhandeln,

Jemand der intelligent ist, der sich ausdrücken kann, dem man zuhört und dessen Argumente man versteht.
Der alte Graf Karl hat es versucht und ist gescheitert. Er konnte ihnen einfach nicht begreiflich machen was wir wirklich brauchen.

So holen sie uns nun zu hunderten zu sich herüber, das ist ihre Vorstellung von Hilfe, doch das ist falsch.
Wir dürfen doch nicht einfach so aufgeben und gehen.

Wir dürfen auch nicht mehr länger fortschauen.
Ich weiß du kannst etwas ändern, Bruder, die Gegenwart und die Zukunft, denn du bist klüger als ich es bin. Also lerne fleißig, lerne viel und mach die Augen auf.
Jeder Mensch hat schließlich immer noch die Wahl, wir alle sollten sie nicht scheuen.
Sollten jedes Risiko gewillt sein einzugehen und wenn es vielleicht auch unser Leben kostet, doch das ist es mir wehrt.

Noch sind sie uns überlegen.
Doch die Tage werden sich ändern, die Zeit wird kommen und es wird wieder gut sein.

Dann können wir selbstbestimmt leben und unsere Worte werden gehört. Der Bann wird weichen unter dem die Menschen derzeit stehen und keiner wird mehr gerichtet werden, von denen die hier im Grunde nichts verloren haben.
Ich weiß natürlich, dass Du meine derzeitigen Aktivitäten nicht gut heißen kannst, doch wir beschützen die
Menschen, retten die Unschuldigen und das kostet Geld.
Die Gesellschaft, das bedeutet
sie, nennen uns Krimminelle. Doch die eigentlichen Mörder und Diebe sind sie.

Wir dagegen kämpfen nur für die Unschuldigen und für unser Überleben.

Das ist kein Witz sondern die reine Wahrheit. Vielleicht wirst auch Du das eines Tages erkennen.


Sei so gut und grüße unsere Eltern von mir.

Ich lasse wieder von mir hören.

Sei vorsichtig und stell keine weiteren Fragen mehr.


Dein Bruder






1. Kapitel



Mit einem lauten Klatschen landetet das riesige Lehrbuch auf Natalies Tisch und schreckte sie aus tiefem Schlaf auf.

Blinzelnd sah sie hoch in das von grauen Haaren umrahlte Gesicht des Geschichtslehrers der sie nun mit grimmig düsteren Blicken eingehend mussterte.

Frau Schmerer! Es wäre gewiss von Vorteil für sie, wenn auch sie sich auf den Lehrstoff besinnen würden, anstatt ihr kleines Morgennickerchen in meinem Unterrichtsfach zu halten!“ , dröhnte Herr Doktor Gerke, seines Zeichens Lehrer für Politik, Erdkunde und Geschichte am hiesigen Gymnasium durchdringend durch den Raum.

Natalie blinzelte mit heftig klopfendem Herzen und richtete sich rasch auf.

Wie?“, fragte sie ihn nur seltsam benommen.

Herr Doktor Gerke wippte ärgerlich von seinem Fußballen auf die Ferse und wieder zurück, ein deutliches Zeichen das seine Flagge auf Sturm gehisst stand und rückte sich zugleich seine randlose Brille mit einer für ihn typischen, überkorrekten Bewegung auf der Nase zurecht.

Diese Antwort habe ich seltsamerweise von ihnen erwartet.“, schnaubte er trocken was eine regelrechte Lachsalve in der Klasse auslöste, die vorher schon leise gekichert hatte. „...Doch wahrlich besser wäre es, wenn sie mir meine Frage bezüglich des Lehrstoffes beantworten würden, junge Dame, anstatt so verträumt aus der Wäsche herauszuschauen, und das umgehend, wenn sie keinen Eintrag in mein graues Notenbuch riskieren wollen. Also sehen sie in das Buch, das sie vor sich aufgeschlagen liegen haben. ...Seite achtundneunzig, Absatz drei... - Auf welche Weise kam die Familie von Karl-Heinz Göring ums Leben und wie er selbst, na?“

Natalie atmete tief durch und räusperte sich kurz. Ihr Glück dass sie die Antwort sofort wusste, auch ohne den nicht enden wollenden Monolog des Lehrers mitangehört zu haben. Sie hatte das Buch natürlich bereits von vorne bis hinten durchgelesen.
Gähn!

Die großen Diktatoren und Tyrannen der Zeitgeschichte und ihre Helfershelfer durchzunehmen war wirklich ermüdend.

Rasch gab sie eine Detailgenaue Antwort, mit dem Aufenthaltsort während des Selbstmordes, der Anzahl der Kinder, dem Alter der Kinder, der Mutter und dem von Göring selbst und sah dann gelangweilt zu ihrem Lehrer empor. Natürlich war ihre Antwort mehr als nur Korrekt. ...Sie war perfekt.

Herr Gerke grunzte jedoch nur irgendetwas und sah sie weiterhin missbilligend an. „Frau Schmerer, sie mögen ja ein wahres Ass in Geschichte sein und auf jede Frage eine Antwort wissen, doch ohne ihre ungeteilte Aufmerksamkeit im Unterricht bin ich nicht gewillt ihre bislang so ausgezeichneten Noten weiterhin mit meinen überaus großzügig verteilten Punkten zu untermauern. Also reißen sie sich gefälligst ein wenig zusammen. Ausschlafen können sie sich auch nachher noch, ... zu Hause!“

Natalie schnaubte nur unwillkürlich darüber und schwieg, während die Klasse noch einmal höhnisch kicherte oder lachte. Herr Gerke aber eilte, höchst befriedigt über seine gelungene Schimpfkanone, an die Tafel zurück und nahm seinen eintönigen Monolog wieder auf.

Göring vergiftete also seine Kinder mit diesen Pillen... Die hatte er zu einem früheren Zeitpunkt vom Führer persönlich erhalten, wie man berichtet, obschon das Gerücht kursierte, das dieser schon weitaus früher gestorben sein könnte als sein getreuer General, doch dies wurde nie bewiesen, also gehen wir mal von den schlichten Fakten des Fundtages der Leichen aus und....“

Leier...Leier... dachte Natalie nur und unterdrückte rasch ein erneut aufsteigendes Gähnen. Sie war erst um halb eins in der Nacht ins Bett gekommen und dann hatte sie natürlich noch unendlich lange wach liegen müssen, weil ihre Mutter wieder einmal ihre Kundschaft mit ins Haus genommen hatte, um sie dort zu bedienen.

Das perverse Gelache und Gestöhne klang ihr selbst jetzt noch in den Ohren. Wenigstens hatte Katja diesmal nicht an ihre Tür gehämmert, high oder betrunken, wie so oft, um sie zum mitmachen zu bewegen.


Natalie schüttelte den Kopf um ihn zu klären. Kurz schweiften ihre Gedanken wieder ab. Sie dachte an ihren eben geträumten irren Traum zurück.

Das erlebte sie nun irgendwie mehrmals täglich immer das selbe, als wäre sie in einem nicht enden wollenden Dejavûe gefangen. Es waren seltsame Träume von irgendeinem düsteren Kerl, den sie aber noch nie zuvor gesehen hatte.

Ein merkwürdiger Typ, überlegte sie bei sich - hatte etwas hartes und kaltes an sich und dann auch wieder nicht. Zumindest war er nicht mehr ganz so bedrohlich wie am Anfang..., überlegte sie kurz, dann verwarf sie wieder diese unproduktiven Gedanken an den Traum und richtete ihre Aufmerksamkeit wie verlangt auf den Lehrer.

Doch das auch nicht für lange. Direkt hinter ihr erklang immer noch leises Flüstern und boshaftes Gekicher.

...sah aus als würde sie gleich vom Stuhl kippen...“

Geschnarcht hat sie auch noch.“
„So eine Lumpentrulla... Kann sich doch gleich zu den Gossenfurzern in der Innenstadt legen und bei denen pennen. Schäbig genug sieht sie ja aus.“

Wieder erklang unterdrücktes Gelächter. Herr Gerke schaute erneut missbilligend herüber.

Natalie beschloss einfach so zu tun, als hätte sie nichts mitbekommen und mimmte erhöhte Aufmerksamkeit. Die beiden Typen waren ohnehin snobistische Idioten. Und selbst wenn sie es denen mit Worten heimzahlen würde, sie konnte gegen ihre bösartigen Scherze über ihre Person und Kleidung nicht viel ausrichten. Sie sah nun mal abgerissen aus, daran konnte sie nichts ändern, ohne Geld.

Nun weitaus genervter, aber zumindest wieder richtig wach, sah sie einfach weiterhin nach vorne, wo Herr Gerke gerade mit eifrigen Handbewegungen diverse Einzelheiten über sein Thema an die Tafel schrieb, Daten und besondere Gesichtspunkte, einige ihrer Mitschüler schrieben eifrig mit. Natalie hingegen sah es sich nur an und merkte es sich. Sie hatte kein Papier mehr, um darauf zu schreiben.

Doch sowieso besaß sie ein fotographisches Gedächtnis. Das machte jedes Aufzeichnen und verwahren für später reichlich überflüssig. Ein Umstand an den sich noch nicht alle Lehrer hier gewöhnt hatten, so auch Herr Gerke der sie erneut missbilligend anblickte.
Endlich verstummten auch die Clowns hinter ihr, anscheinend nun ebenfalls von Herrn Gerkes Blicken eingeschüchtert.

Dieser liebte sein Fach, ...zweifellos. Wenn er es nur nicht so trocken, so ohne jeden Humor und furchtbar langweilig präsentiert hätte.

Wieder atmete sie tief durch und rutschte dann unruhig auf dem Stuhl hin und her. Dann war es endlich vorbei.

Der Gong beendete die Stunde gähnender Langeweile und verkündete den Schulschluss für den heutigen Tag.

Natalie packte erleichtert ihre Unterlagen zusammen und wollte eben den Klassenraum verlassen, als Herr Gerke nochmals nach ihr rief.
Genervt verhielt sie sogleich im Schritt und kehrte dann zähneknirschend an den Lehrerpult zurück. Der Bus fuhr
bald ab. Und den musste sie unbedingt erreichen.
„Ja bitte?“, fragte sie dennoch so höflich sie konnte.

Herr Gerke machte gerade noch einen kurzen Vermerk in sein kleines ledergebundenes Noten-Buch.

Dann räusperte er sich schließlich umständlich, schloss mit einer Hand den Knopf an seiner grauen Tweedjacke und stand langsam auf.

Nachdenklich tippte er sich mit einer Hand gegen die Lippe, doch Natalie wusste genau, dass das nur seine bevorzugte Show war.

Ein Einschüchterungsversuch.

Beinahe hätte sie darüber sogar gelächelt, konnte sich jedoch gerade noch bezähmen.

Frau Schmerer... Das ist nun das dritte Mal in diesem Monat, dass sie in meinem Unterricht einschlafen.“, begann er schließlich ziemlich aufgeräumt zu deklarieren. „Haben sie dafür irgendeine logische Erklärung, hm? Zu Beispiel die afrikanische Schlafkrankheit oder Leukämie... einen Tumor im Gehirn vielleicht?“, bot er höfflich aber nur mäßig interessiert an.

Mehrere andere und durchweg plausieblere Gründe, hätte Natalie ihm am liebsten ins Gesicht gebrüllt, doch sie bezwang ihren aufkeimenden Ärger und blieb äußerlich ruhig, obwohl es innerlich stark zu brodeln begann. Das hatte er sie in der Tat noch nie gefragt.

Es tut mir wirklich leid, Herr Doktor Gerke. Ich arbeite Donnerstag abends bis halb zwölf in einer Spülküche, danach sitze ich noch eine halbe Stunde am Busbahnhof, damit ich irgendwie nach Hause komme und frühestens um halb eins liege ich dann in meinem Bett. Morgens muss ich um fünf Uhr aufstehen um ebenfalls wieder meinen Bus zur Schule zu erwischen. Die Haltestelle ist ziemlich weit weg, da öffentliche Busse laut einer hanebüchenen Verordnung der Stadt in unserem Bezirk nicht mehr halten dürfen. Wegen der Gangs, wissen sie noch?

Ich habe es ihnen bereits letztens erklärt, als ich einschlief. Trotz meiner unregelmäßigen Unaufmerksamkeit in ihrem Unterricht, sehe ich für ihren Spott jedoch nicht den geringsten Grund. Solange ich in ihrem Fach noch bei jeder einzelnen Klausur sehr gute Punktzahlen abliefere und auch noch bei ihren hintergründigen Fragen bestehe, die sie mir spontan stellen, obwohl ich gerade nicht aufgepasst habe, ...was sie natürlich sehr gut wussten und das auch nur tun, weil sie mich anscheinend gerne als Klassenidiot abstempeln wollen..., sehe ich nicht ein, wieso es nicht dann und wann auch mal drin sein darf, dass ich einfach mal einnicke, anstatt dem zu lauschen, was ich schon vor einem Jahr selbst in unserem, oder besser gesagt ihrem Geschichtslehrbuch nachgelesen und gelernt habe, das ich mir aus der Schulbücherei ausgeliehen habe. Ich beherrsche darüber hinaus, außer ihrem Fach, der hoch geschätzten Geschichte, bereits den gesamten Stoff der elften und zwölften Klasse G8 in jedem einzelnen Fach. Ich könnte morgen bereits die Prüfungen zum Abitur ablegen, doch leider muss man dazu erst die Schuljahre absolviert haben, also hab ich anscheinend bis dahin gelitten.

Ich kann nur soviel versprechen, dass ich mich wirklich bemühe wach zu bleiben und ihrem Unterricht zu folgen, doch versprechen kann ich ihnen leider nichts. Ich kann nämlich trotz ihrer ach so supernett gemeinten Worte nicht so wie andere Leute zu Hause ausschlafen. Ich muss bereits seit zwei Jahren sehr hart arbeiten, um nicht genau dort zu landen, wo meine superintelligenten Mitschüler, meines erachtens die Kinder reicher, versnobter Eltern, mich am liebsten haben würden,... auf der Straße.

Also verzeihen sie mir entweder oder rutschen sie mir von mir aus auch den Buckel runter. Ich hab’s langsam satt mich zu rechtfertigen, für das was ich bin und woher ich komme. Daran kann ich jetzt noch nichts ändern, da ich erst fünfzehn bin, Guten Tag, Herr Gerke!“

Bleiben sie stehen.“, sagte der Lehrer nun so ruhig das Natalie tatsächlich gehorchte und erst noch einmal tief durchatmete.

Was war denn nur in sie gefahren so mit einem ihrer Lehrer zu reden, der über ihre Noten einen nicht eben geringen Einfluss haben konnte?

Sie schob es der Müdigkeit zu und ihrer extremen Anspannung, die sie seit Tagen nicht mehr losließ.

Natürlich wirkte sich das auch schon sehr auf ihr Aussehen aus. Sie war blass wie ein Bettlaken. Ihre Haare machte sie sich nicht einmal mehr die Mühe zu bändigen .. als ob das mit diesen dicken Locken überhaupt möglich war. Sie sah ja fast schon afroloock-mäßig aus, auch wenn sie eigentlich eher ein hellhäutiger Typ war, mit haselnussbraunen Augen einer geraden, schmalen Nase und einem vollen jedoch etwas zu breiten Mund, der kaum einmal lächelte... Weil es für sie in der Regel auch nichts zu lächeln gab.

Die dunkelbraunen Locken standen nach allen Seiten hin ab, viel zu dick und viel zu viele. Sie hätte mal dringend zum Friseur gemusst, ...doch ohne Knete keine Fete. Sowieso konnte sie sich nichts leisten, nicht einmal die Bücher die manche Lehrer ihnen auftrugen sich selbst zu besorgen, oder die sie einfach so bestellten in der sicheren Gewissheit, dass auch wirklich jeder Schüler das Geld dafür ranschaffen würde. Als ob sie einen Goldesel zu Hause versteckt hätte.

Herr Gerke schob nun mit einer resoluten, aber sehr bedachten Bewegung den Stapel Papiere auf seinem Schreibtisch zusammen und ordnete ihn begleitet von einem schweren Seufzer in seine braune Ledertasche ein.

Warum haben sie sich nur nie an diesen Untersekundar-Intelligenztests beteiligt, Natalie, dann hätten sie vielleicht sogar auf eine der hochbegabten Schulen gehen können, die für sie wesentlich geeigneter wären als für diese hier. Da mein Unterricht sie ja anscheinend vollkommen unterfordert...“

Ich bin nicht hochbegabt.“, unterbrach Natalie ihn ausdruckslos. „Ich bin einfach nur ich.“

Herr Gerke verzog skeptisch sein Gesicht.

Ach ja? Warum sind sie dann schon zwei Jahre vor ihrer Zeit in meiner Klasse gelandet, junge Dame? Mit fünfzehn, wohlgemerkt! Warum sind sie dermaßen darauf erpicht sich alle Menschen vom Leib zu halten und hier ihr eigenes Ding durchzuziehen? Sagen sie... was wollen sie eigentlich noch an dieser Schule, Frau Schmerer?“

Natalie hob mit einer entschlossenen Geste das Kinn.

Ich möchte, was jeder Schüler will, Herr Gerke: Ein gutes Zeugnis zum Abschluss. Nicht mehr und nicht weniger.“

Sie zögerte kurz, rieb sich die schmerzenden Schläfen, versuchte wenigstens seine Irritation zu besänftigen. „Sehen sie... In meinem Viertel sterben monatlich durchschnittlich zwei Jungendliche, wegen irgendwelcher Badendifferenzen oder wegen Drogen. Die letzten drei von denen waren eigentlich nur irgendwelche dämlichen Schüler, so wie ich. Sie gehörten nicht einmal zu den Russis oder den Kicks, oder den Socks, doch sie wurden trotzdem einfach abgestochen, nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Es ist nur eine Frage von Glück, wenn man solange wie ich überlebt, Herr Gerke. Vielleicht schaff ich’s ja sogar noch irgendwie von dort wegzukommen, wer weiß. Doch ich glaub´s ehrlich gesagt nicht mehr.

Es ist einfach zu unrealistisch sein Herz an irgendwelche Hoffnungen zu hängen, die zumeist einfach nicht erfüllbar sind. Vor allem wenn man aus so einer Gegend kommt wie ich. Familien ziehen dort besser nicht hin, es sei denn es sind Prostituierte, die ihre Kinder ebenfalls gerne auf dem Strich anbieten wollen.“

Natalie sah wie das Gesicht ihres Lehrers sich mehr und mehr rötete, sie wollte aufhören, doch irgendwie konnte sie es nicht. Sie hatte es zu lange in sich aufgestaut, jetzt drängte alles heraus. Und das nur weil sie so scheißmüde
war.
Deshalb nahm sie auch keinerlei Rücksicht auf das wilde Luftschnappen ihres Lehrers und seine Hand, die bereits krampfhaft auf seinem Herz lag.

Es wurde Zeit das einer mal seine Augen für die Welt und wie sie in Wirklichkeit für viele Menschen aussah, öffnete.

Wissen sie...Wenn ich irgendwann innerhalb dieses oder nächsten Jahres, nicht mehr da drüben auf diesem Stuhl sitze und es vergehen zwei Wochen darüber in denen ich ebenfalls nicht wiederkehre und nichts von mir hören lasse, dann brauchen sie auch nicht mehr länger auf mich zu warten.

Und dann, Herr Gerke, brauchen sie auch wirklich nie wieder zu befürchten, dass ich in ihrem qualitativ so hochwertigen und von mir wirklich sehr geschätzten Unterricht einschlafe, nur weil ich neben der Schule noch drei Jobs laufen habe, um irgendwie halbwegs über die Runden zu kommen, sprich nicht gänzlich zu verhungern und sich ab und an Waschen zu können. Denn meine Mutter gehört zu eben diesen beschissenen Huren und Junky’s, die in dieser Gegend leben. Das Jugendamt brauchen sie nun aber deshalb auch nicht zu bemühen, falls sie das eventuell einschalten wollen. Die trauen sich da nämlich schon knappe fünf Jahre nicht mehr hin, weil die dann nämlich ebenso abgestochen werden, wie die Bullen oder die vom Ordnungsamt. Bei uns kommt nur das SEK mit einer hundertschaft Bullen rein, wenn sie Razzia machen und die kommen garantiert nicht wegen mir, sondern wegen Waffen und Drogen..

Tut mir leid wenn ich ihren hohen, geistig und moralisch einwandfreien Standarts nicht entsprechen kann, welche auch an dieser Schule zelebriert werden, doch dann noch eins draufsetzen und eine Schule für hochbegabte für mich vorschlagen? ...Bitte?

Wie sollte ich denn da hinkommen, hä?

Ganz zu schweigen von den Unterschriften die es dafür bräuchte. Meine Mutter würde sich krank lachen und dann den Wisch, den sie garantiert dazu unterschreiben müsste, als Klopapier benutzen.
Der Goldesel, der Natalie heißt und sich tagtäglich für ihr Dach über dem Kopf abrackert, hat doch noch längst nicht ausgedient.

Der Goldesel ist noch da und das werde ich auch bleiben müssen bis ich siebzehn oder achtzehn bin. Vielleicht besorge ich mir auch nächstes Jahr wenn ich hier fertig bin einen gefälschten Ausweis und ziehe in eine andere Bude, raus aus der Gosse.

Bis dahin wird meine Mutter mich allerdings wieder jede Nacht um den restlichen 5-Stunden Schlaf bringen, wenn sie ihre Kunden in der Wohnung empfängt oder mit der Faust an meine Tür donnert, damit ich aufmache und für sie auch noch anschaffe. Doch hey, so tief bin ich denn doch noch nicht gesunken. Ich habe immer noch eigene Pläne, kapieren sie das? Ich bin keine dreckige Hure, sondern verdiene mir mein Geld hart aber sauber.

Nur noch bis nächstes Jahr, Herr Gerke, solange muss ich versuchen die Scheiße zu überleben, in der ich bis zu den Knien stecke. Aber wenn ich es schaffe und da doch noch mal halbwegs heil rauskomme, werde ich garantiert nicht mehr bei ihnen einschlafen, versprochen!“

Herr Gerke schien nun ehrlich schockiert und Natalie erwachte plötzlich wie aus einem irrealen Traum.

Was bin ich nur für eine Furie, mich auf diesen armen, alten Mann zu stürzen und ihn dermaßen zu schockieren, das er fast umfällt?, dachte sie bestürzt, schluckte krampfhaft und atmete kurz ganz tief durch.

Es musste an den Kopfschmerzen liegen... natürlich das musste es sein. Das und die verflixten Träume von diesem unbekannten Kerl. Es machte sie langsam wahnsinnig.

Natalie wankte, packte ihre Tasche fester und wollte sich abwenden, wenn ihr nur nicht plötzlich so schwindelig geworden wäre...

Frau Schmerer!“ Herr Gerke trat hastig zu ihr hin und wollte sie am Arm stützen, doch sie wich kopfschüttelnd von ihm zurück und hob abwinkend eine Hand.

Es ...tut mir leid, Herr Gerke... das alles hätte ich ihnen gar nicht erzählen dürfen. Tun sie mir einen Gefallen, ja? Vergessen sie´s einfach wieder. Einen schönen Tag noch, ich muss den Bus erwischen...“

Sie packte ihre Tasche fester und rannte nach draußen, so schnell sie nur konnte.

Frau Schmerer! … He...Natalie! So warten sie doch!“, hörte sie den Lehrer keuchend hinter ihr herrufen.

Doch sie rannte einfach weiter, immer schneller, als wäre eine Horde Wölfe hinter ihr her.

Warum hatte sie ihrem so absolut korrekten, wohlhabenden, superkonservativen Pauker nur dieses ganze elendige Zeugs erzählt? Das hatte sie doch die ganzen Jahre über nicht getan, verdammt...

Ich dreh echt langsam am Rad!“

Der wenige Schlaf... Ihre Mutter mit ihren Freiern und dann noch dieser Typ, mit den schwarzen Kämpfer-Klamotten, blonden, langen Haaren und seltsamen, schwarzen Augen, den sie immerzu im Traum sah, wie ein verdammter gefährlicher Geist oder Racheengel, der über ihr schwebte oder den Tod selbst darstellen sollte. Als wäre er eine Warnung, vor ihrem baldigen Tod? ...Egal, alles egal. Sie war keine Hellseherin, war keine Hexe. Und dieser doofe Traum, genauso wie ihre Mutter und Herr Gerke mit seinen lächerlichen Reden, waren daran Schuld, dass sie sich nun so mies fühlte.

Mann, ich hab echt große Probleme, wenn ich immerzu das Selbe träume. Wenn ich sogar darüber nachdenke ob es diesen Typen in Schwarz wirklich gibt und was er wohl für mich zu bedeuten hat.

Schizophrenie vielleicht?

Davon kann ich keinem erzählen der sie noch alle beisammen hat. Die stecken mich höchstens in eine Klapse und dann bin ich für immer geliefert!


Frustriert aufschnaubend hielt sie ihre Schultasche zu, damit die Bücher nicht rausfallen konnten. Das Ding war nun schon seit vielen Monaten kaputt. Irgendwo musste sie eine neue Tasche herbekommen... und neue einigermaßen gute Hosen und Schuhe... Sie wackelte mit dem großen, sichtlich fadenscheinig bedeckten Zeh, der bereits ziemlich weit aus dem Loch an ihren Sneakers herausschaute.

Erbärmlich war gar kein Ausdruck mehr für ihren Aufzug.

Sie trug Sachen aus dem Müll. Sachen, die nicht einmal mehr das Rote Kreuz in der Kleiderkammer akzeptiert hätte, wo sie sowieso selten genug hinging, denn das konnte heutzutage ebenfalls höchst gefährlich sein.

An der nächsten Ecke lauerte oft einer der Gang, die bei den karitativen Einrichtungen ja nicht eintreten dürften.

Wer nicht ihr nächstes Opfer werden wollte, hielt sich lieber fern, von ihnen.
Natalies Kopf schmerzte nun immer stärker.
Was brachte das ganze Grübeln schon ein? Sie hatte eine Arbeit. ...Sie musste ihren Bus erwischen!
Rasch eilte sie die Treppe hinunter ins Erdgeschoss und von da aus direkt auf den südlichen Ausgang zu, wo der Busbahnhof lag. Es roch hier überall nach Bohnerwachs und Desinfektionsmittel, Glasreiniger und Seifenlauge. Die Putzfrauen hatten gerade mit ihrer monotonen, täglichen Drecksarbeit begonnen, und führten die Putztücher in raschen geschwinden Bögen über den von unzähligen Straßenschuhen verschmutzten Boden. Ein Riesenjob der nie zu Enden ging, weil er ja jeden Tag gleich wieder von vorne begann. Sie hätte sich lieber erschossen, als hier in der Schule zu arbeiten, wo sie ja schon vormittags und manchmal auch noch bis in den frühen Nachmittag hinein sitzen und warten musste. Abropos warten... Ein hastiger Blick auf ihre kostbare aber billige Uhr sagte ihr, dass sie nun nur noch fünf Minuten Zeit hatte.

So ein Mist, dass sie ausgerechnet heute schon wieder eingeschlafen war.

Vielleicht wurde sie ja doch krank?!

Träume von Kerlen, die es nicht gab, Einnicken im Unterricht, Kraftlosigkeit und Kopfschmerzen.

Kein Wunder bei der ganzen Scheiße die zu Hause vor sich ging.
Fixer, Drogen, Freier, die auf ihr Zimmer zu gelangen versuchten, um vielleicht noch eine Gratisnummer mit der Tochter der Hure zu schieben, bevor sie gingen, angespornt von dem wilden Gekicher ihrer Mutter, die das auch noch saukomisch fand und die Männer stets ermunterte ihr Glück zu versuchen.

Bald..., tröstete sie sich selbst. Bald war sie das alles los...wenn alles glatt lief. Sie fröstelte ein Bisschen, als sie durch die Tür hinaus in den scharfen Wind trat. Einige Typen aus ihrer Klasse standen noch auf dem Schulhof, rauchten lässig dastehend in den gepflegt aussehenden Händen die Zigaretten reichlich cool gehalten und unterhielten sich angeregt miteinander.
Die Schickeria der hiesigen Schule in einem grandiosen Kreis, angehimmelt von an der Ecke versammelt stehenden Mädchen, die leise in sich hineinkicherten und ihren unerreichbaren Schwarm anhimmelten.

Sebastian, der hinter ihr saß, war auch darunter ...und Steffen, der Schulsprecher. Beide waren groß, blond, sportlich, aber eben noch unreife, verwöhnte Jungen, ohne jeden Plan im Leben.

Nur auf Spaß und Unsinn aus. Feten, schicke Autos, willige Mädchen...

Natalie schlug unwillkürlich einen weiten Bogen um die Typen herum.

Doch das hätte sie sich auch sparen können.

Hey Baby! Bist du etwa schon wieder eingepennt?“ wieherte Sebastian plötzlich vor Lachen los.
Scheiße!

Die hatten also nur auf sie gewartet, um sich wieder auf ihre Kosten zu beäumeln. Grimmig presste Natalie die Lippen aufeinander und schwieg, während sie noch schneller ging, um endlich zum Busbahnhof - gleich um die Ecke - zu kommen.

Warum versuchst du es nicht mal bei mir im Bett? Es ist auch ganz kuschelig weich dort, und ohne all die Läuse, die dir sonst immer in dem Rattennest herumspringen, das du Haare nennst...“, höhnte Sebastian dreckig grinsend weiter, und die anderen lachten nun auch noch darüber.
Natalie zeigte ihnen nicht, das ihre verbalen Hiebe sie
trafen, sondern setzte nur eine ziemlich grüblerische Miene auf.

Genau.. ja!“, überlegte sie dann laut. „Ich bin wieder mal eingepennt, da hast du völlig recht, Sportskanone.“, konzentrierte sie sich bewusst nur auf den ersten Teil seiner blöden Rede und sah ihn dabei kühl an. „Aber im Gegensatz zu dir, weiß ich dennoch alles was Herr Gerke mich fragt, wenn er mich aufweckt. Du dagegen bist von Natur aus zu dumm als das du irgendwas von alleine beantworten könntest, selbst wenn du die ganze Zeit über mit dem Diktiergerät deines Daddys neben dem Lehrerpult sitzt, nur um nicht mitschreiben oder Gott bewahre, mitdenken zu müssen.
Im Gegensatz zu euch Blödmännern bin ich mit dem Lehrstoff für dieses Jahr schon lange durch. ...Euch auch noch einen schönen Tag!“, fügte sie gleichgültig hinzu.

Sie ging schnell weiter. Doch eine Hand schoss vor und zerrte sie grob am Arm zurück.

Jetzt halt aber mal die Luft an, Kleine“, stieß Sebastian Müller wütend hervor. „Du Lumpenminna hast eigentlich noch gar nichts in unserer Klasse zu suchen. Du bist ein Unterschichten-Kind...“

Ach kommt, lasst sie uns doch ein kleines Bisschen verhauen.“, schlug ein dritter Typ vor, dessen Namen sie nicht kannte. Er hatte dunkle Haare und wasserblaue, böse funkelnden Augen. Sein Lächeln war absolut fies.

Genüsslich sog er an seiner Zigarette und blies ihr dann den Rauch mitten ins Gesicht, so dass sie beinahe husten musste.

Aber nur beinahe. Sie war noch an weitaus härtere Jungs wie diese Milchbubis hier gewöhnt. An viel härtere... Dennoch hielt sie sich noch immer zurück. Warum auch immer.

Lass mich augenblicklich los!“, warnte sie Sebastian sehr leise und sehr bedrohlich.
„Vielleicht haben wir Glück und sie läuft nach Hause zu ihrer Mama und bleibt dort.“, mokierte sich der fremde Typ erneut und brach in gackerndes Lachen aus. Seine Hände aber ballten sich schon zu harten Fäusten.

Ins Russengetto soll sie gehen und da auch Unterricht erhalten... wo sie hingehört!“, stimmte Sebastian bedrohlich sanft zu, und nickte freudig erregt.

Natalie schob ganz unauffällig ihre Hand in die Jackentasche und umklammerte das Messer fester, dass sie für genau solche Fälle immer bei sich trug. „Lass gefälligst deine superweichen Schickeria-Dreck-Finger von mir.“, warnte sie zum zweiten Mal bedrohlich sanft und richtete sich zu ihrer vollen Größe von einem Meter fünfundsechzig auf, wobei sie den fremden dunkelhaarigen Typen durchdringend anstarrte, der diese gefährliche Wendung eingeleitet hatte. „Und denke bloß nicht, ich könnte mich nicht gegen euch wehren, Arschloch! Ihr alle erlebt euer blaues Wunder, wenn ihr mich auch nur mit dem kleinen Finger anrührt...“

Kein Opfer sein; Nicht eine Sekunde lang ducken; Stärke zeigen, schoss es ihr wie ein Mantra durch den Kopf, immer wieder von neuem, immer wieder von vorne.

Sebastian sah aus, als ob er sich jetzt nur zu gerne mit ihr geprügelt hätte, doch Steffen Duman erkannte nun endlich die drohenden Warnzeichen und zog den direkt vor ihr stehenden Sebastian eiligst von ihr weg. „Wir Erwachsenen schlagen doch keine kleinen Kinder, Basti. Egal ob sie schräg drauf sind oder nicht...“, brummte er derart von oben herab, dass die Kerle schon wieder anfingen darüber zu lachen und zu grölen, als hätte er den Witz des Jahrtausends gemacht.

Die Situation entspannte sich wieder ein wenig. Natalie atmete erleichtert auf und drückte ihre Schultasche fester an sich. Sie nickte Steffen fast unmerklich zu, was dieser ebenso unmerklich erwiderte, wahrscheinlich um nicht bei seinen Freunden in Ungnade zu fallen und verließ dann mit hoch erhobenem Kopf und schnellem Laufschritt das Schulgelände.

Sie musste jetzt wirklich rennen, um ihren Bus noch zu erreichen.

Der Busfahrer wollte gerade vom Busbahnhof abfahren, als sie mit der flachen Hand noch schnell gegen den Türöffner schlug und dann, als die Flügeltüren wiedererwarten aufschwangen, hastig einstieg.


13.5.18 23:04, kommentieren

Neues Buch

Hallo Ihr Lieben,

 

Ich hoffe das Buch hat euch gefallen.

Es wird wahrscheinlich im Herbst Winter überarbeitet und vervollständigt auf den Markt kommen, dann müsst hier nicht mehr Kapitel suchen.

ehrlich gesagt hatte ich mir das auch ein bisschen besser und übersichtlier vorgestellt. aber noch mal für alle. schaut bitte im Archiv nach. Da könnt ihr alle Bloggs  (Leider durcheinander) in den Monatsbeiträgen viel besser finden als wenn ihr hier durchscrollt.

 

Morgen starte ich hier mit einem weiteren Buch dass ich schon vor langer Zeit geschrieben habe. Nur teilt mir bitte kurz noch mit ob euch Sience Fiction-Fantasy oder ein Liebesroman lieber ist. 

Inhalt des Liebesromanes:

 

Der Wüstenprinz:

Eine junge Deutsche Frau wird in die wüste entführt, wo sie von ihrem verhassten Vater an den sohn eines scheiches als ehefrau verkauft wurde, um diplomatische Beziehungen zu fördern.
Natürlich hat sie nichts davon gewusst. Natürlich ist sie darüber auch empört, wehrt sich und versucht alles um ihrer Lage zu entkommen...

Doch der Prinz hat andere Pläne mit seiner wiederspenstigen Braut.

 

Takolia   Teil 1- Der schwarze Krieger

Natalie ist 16 Jahre alt, hochbegabt, bettelarm und verachtet, weil sie die Tochter eines Drogenjunkys ist , die anschaffen geht.

Doch sie selbst weiß das sie um aus dem Slum raus zu kommen hart arbeiten muss und das tut sie auch schon seid siei zwölf ist.

Doch seid zwei Wochen geht etwas seltsames in ihr vor. Sie hat wahre Träume von einem schwarzäugigen jungen Krieger, der ihr in einer Traumwelt erscheint. An einer Grenze zwischen Licht und Schattenwald stehen sie auf unterschiedlichen Seiten, eine Barriere zwischen sich. Doch er versucht alles um zu ihr zu kommen.

Wieso? Was will der fremde Krieger von ihr, der ihr solche furcht einflößt? Ist er wirklichkeit oder nur ein Traum? Und was wird sie tun wenn er auf einmal die Seiten wechseln kann und sie in der Wirklichen Welt findet?

 

Entscheidet euch! Bitte einen kurzen Eintrag intrag ins Gästebuch oder bei Wattpad bis heute um 23.59 Uhr


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